Farbe trifft Sprache – Neue Kunstdrucke

Veröffentlicht am 18. November 2020

In den letzten Wochen habe ich damit begonnen, meine Bilder neu zu ordnen und zu kategorisieren.
Während ich sortiert habe, hatte ich das Gefühl, dass manchen noch etwas „fehlt“ und so habe ich ihnen nachträglich mit Schrift mehr Leben eingehaucht. Dabei sind ganz unterschiedliche Bilder entstanden, die für mich jedoch zusammen gehören.
Manchmal war`s ein Liedtitel, dann ein poetisches Zitat oder einfach ein paar Worte, die unbedingt auf`s Papier wollten und die ich schon lange in mir trage.
Beim Schreiben, der Worte für dieses Mandala, hatte ich ein großes Glücksgefühl. Das Zusammenspiel von Farbe und Sprache hat ein Gefühl der Ganzheit entstehen lassen und jetzt ist es „richtig fertig“ geworden.

Ich habe mir unterschiedliche Handlettering-Schriften angeschaut und damit experimentiert. Das war eine schöne, abwechslungsreiche Erfahrung.
Schließlich habe ich mich für eine einfache Schrift mit Schnörkeln entschieden und mich erst mal nur auf die Buchstaben konzentriert, die ich auch tatsächlich gebraucht habe, um ein bestimmtes Wort so schreiben zu können, dass es sich im Bild wohlfühlt.

Aus dieser Sommer-Collage ist ein ganz neues Bild entstanden.
Die tiefen Worte von Anais Nin, zusammen mit den Blüten auf dem dunklen Hintergrund, bringen auf wunderbar poetische Weise, weibliches Erwachen zum Ausdruck.

Das nächste Bild habe ich – mit ganz viel Liebe – in einem Rutsch gemalt.
Erst habe ich gezögert, ob ich es in der aktuellen Situation zeige.
„Darf ich jetzt von Vertrauen sprechen?“ – „Geht`s Dir irgendwie ZU gut?“
Das waren so die Stimmen in meinem Kopf.
JA, ich darf.
Vertrauen ist nicht nur ein wunder-volles Wort … .
Wir können uns jemandem anvertrauen und so Vertrauen schenken.
Uns selbst vertrauen, indem wir mutig sind und uns etwas zu-TRAUEN, ohne die Gewissheit zu haben, wie es ausgeht.
Wir können uns dem Leben anvertrauen, uns öffnen, neues lernen, „Fehler“ machen und daran wachsen.

Unsere Gefühle lassen sich – glücklicherweise – nicht einsperren, sich nicht festlegen auf bestimmte Situationen und sie verändern sich, abhängig von unseren Gedanken.
Es darf uns gut gehn, wir dürfen von Vertrauen sprechen, auch wenn andere Menschen gerade anders empfinden mögen, als wir selbst und wir dürfen das auch zum Ausdruck bringen.

Mit bunten Stiften auf schwarzem Papier zu malen. So eine Leuchtkraft … .



In diesen Tagen begegne ich auch meiner inneren Kriegerin.
Das ist der Teil, der aufbegehrt, wenn ich etwas ungerecht oder menschenunwürdig empfinde.
Im Kleinen, wie im Großen. Das bedeutet keineswegs das ich damit „Recht“ habe.
Andere Menschen haben vielleicht einen ganz anderen Freiheitsbegriff, als wir selbst.
Es ist einfach mein wilder und un-verschämter Teil, der die Freiheit liebt und sich danach sehnt.
Einen kreativen Ausdruck dafür zu finden, kann uns ein sehr weibliches Gefühl der Würde zurückgeben.
Das ist wunderbar befreiend und sorgt für frischen Wind.

All diese Bilder erscheinen mir gerade so passend, deshalb habe ich sie digitalisiert und auf Kunstdruckpapier selbst ausgedruckt, um sie mit Dir teilen zu können. Du findest sie in der Verkaufsgalerie.

Mögen sie ermutigen, Vertrauen und Freude schenken.



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